Erst verstehen. Dann anbieten.
„Das ist uns zu teuer.“ Der Satz klingt eindeutig. Er ist es selten. Geht es um fehlendes Budget, einen anderen Vergleichsmaßstab oder Zweifel daran, ob die Lösung überhaupt gebraucht wird?
Ein Rabatt beantwortet nur eine dieser Möglichkeiten. Und selbst dort bleibt offen, ob der Preis wirklich die Entscheidung verhindert.
Die Frage hinter dem Einwand
Du könntest fragen: „Woran macht ihr fest, dass es zu teuer ist?“ Danach kommt der schwierigere Teil: zuhören, ohne schon die nächste Begründung zu planen.
Vielleicht fehlt ein Nachweis. Vielleicht ist der Umfang falsch. Vielleicht sprechen gerade Menschen miteinander, die die Entscheidung gar nicht treffen können. Das lässt sich nicht mit einer hübscheren Angebotsfolie klären.
Nicht jede Verhandlung muss gewinnen
Manchmal passen die Bedingungen nicht zusammen. Dann kann ein klares Nein wertvoller sein als ein Abschluss, dessen Zusagen später niemand erfüllen kann.
Schreibe vor deinem nächsten Gespräch drei Dinge auf: Was ist verhandelbar? Was braucht eine Gegenleistung? Was kannst du nicht verantworten? Klarheit beginnt vor dem Tisch.
